Wir sind eine Fairtrade Gemeinde!
Kindergemeinde Amstetten

Kontrast

AAAA

Wetter

Startseite Sie befinden Sich hier: > Aktuelles
15.03.2019 10:59 Uhr Alter: 9 Tage

Optimierung des Kleinklimas in der Stadtgemeinde Amstetten


StR Dominic Hörlezeder, Siglinde Malleck, Mag. Sylvia Bartl, Ing. Dieter Stadlbauer und OV Umweltgemeinderat Bernhard Wagner

Optimierung des Kleinklimas in der Stadtgemeinde Amstetten

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass in Zukunft mit einer deutlichen Zunahme von sommerlichen Hitze- und Dürreperioden, Starkregenereignissen, sowie der Häufigkeit von Stürmen auszugehen ist. Aus diesem Grund ist beabsichtigt, einen Strategieplan zur Optimierung des Kleinklimas im gesamten Stadtgebiet von Amstetten zu erstellen. In der Gemeinderatssitzung am 27. März 2019 soll ein entsprechender Grundsatzbeschluss gefasst werden.

„Urbane Lebensräume sind wegen der verdichteten Bebauung, des geringen Ausmaßes an Freiflächen sowie der hochgradigen Versiegelung und der meist schlechteren Durchlüftung („Wärmeinsel-Effekt“) von den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark betroffen“, erklärte Ing. Dieter Stadlbauer, Leiter des Referates für Umwelt, Klima und Kommunale Tiefbauten bei der Vorstellung des Projekts im Rahmen einer Begehung in der Forstheide.

„Der zu erstellende Strategieplan leistet einen Beitrag, um den Wärmeinseleffekt im Stadtgebiet von Amstetten zu reduzieren und somit die negativen Auswirkungen, die sich u.a. auf die Gesundheit ergeben, zu vermindern. Ziel des zu erstellenden Strategieplanes ist es, die Maßnahmen und deren Umsetzung aufzuzeigen, die die Hitzebelastung in den Sommermonaten vermindern, um sie in weiterer Folge zu einem Schwerpunkt für die zukünftige Stadtentwicklung zu machen“, beschreibt Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder die Idee des Strategieplanes.

„Wir wollen die dargestellten Maßnahmen dann früh umsetzen, um zu verhindern, dass sich der urbane Hitzeinseleffekt verstärkt, damit kann auch ein Beitrag geleistet werden, den Herausforderungen des Klimawandels entgegenzutreten“, so Umweltgemeinderat OV Bernhard Wagner.

Der zu erstellende Strategieplan der Stadt Amstetten soll aufzeigen, dass es eine große Vielfalt an möglichen strategischen und technischen Maßnahmen gibt, bei denen die Wirkungen auf Mikroklima, Mesoklima, der Beitrag für die Lebensqualität und die Kosten für die Errichtung und Erhaltung unterschiedlich hoch ausfallen.

„So ist z.B. die Sicherung und Ausweitung der grünen Infrastruktur eine effektive Maßnahme, mit der der urbane Hitzeinseleffekt vermindert werden könnte sowie die Lebensqualität der Menschen in der Stadt verbessert und die urbane Biodiversität gefördert werden“, so StR. Hörlezeder.

 

Der zu erstellende Strategieplan hat das Ziel, PlanerInnen, ArchitektInnen sowie den zuständigen Verwaltungsbereichen aufzuzeigen, welche Maßnahmen in ihrem Wirkungsbereich umgesetzt werden können und welche Steuerungsinstrumente und –ebenen zur Verfügung stehen. „Somit kann bereits frühzeitig in den verschiedenen Planungs- und Projektierungsprozessen das Potential von Maßnahmen analysiert werden, die dann aufbauend auf dem Strategieplan in weiterer Folge umgesetzt werden“, so Mag. Sylvia Bartl vom Referat für Umwelt, Klima und Kommunale Tiefbauten.

Druckversion

counselling