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20.03.2019 11:12 Uhr Alter: -18 Stunden

Ars Femina 2019 in Amstetten


Kulturstadträtin Elisabeth Asanger,BA und die Leiterin der Kulturabteilung Mag. Elke Strauß präsentieren das Programm der diesjährigen Ars Femina

Künstlerinnen und Gleichberechtigung im Mittelpunkt

Bereits zum neunzehnten Mal und wie immer rund um den 8. März, dem internationalen Frauentag, findet auch heuer wieder die von der Kulturabteilung der Stadtgemeinde Amstetten veranstaltete Ars Femina statt und zwar von 7. bis 20. März.

Die im Jahr 2001 ins Leben gerufene Frauenkulturwoche soll das künstlerische Potential von Frauen aufzeigen. „Mit Erfolg, denn seit der Gründung gingen 88 Veranstaltungen mit rund 8.500 Besucherinnen und Besuchern über die Bühne“, freut sich Kulturstadträtin Elisabeth Asanger. Besonders wichtig ist der Kulturstadträtin, dass mit der Ars Femina, im Gegensatz zu vielen anderen Kunstfestivals, wichtige gesellschaftsrelevante Themen mittransportiert werden.

Eröffnung und faire Mode im Gespräch

Eröffnet wird die diesjährige Ars Femina am Donnerstag, 7. März, 19 Uhr, im Rathaussaal Amstetten mit “Mode für alle?“ – einer Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Amstetten. Bei diesem Podiumsgespräch mit Modenschau und Filmbeitrag erörtern namhafte DiskutantInnen das Thema faire Mode.

Beatles, Ballwein und famose Literatur

Musikalischer wird es, wenn Monika Ballwein mit “Ballwein celebrates The Beatles“ am Samstag, 9. März, in der Johann-Pölz-Halle auftritt. Mit Streichern, Akkordeon und ihrer Stimme nähert sich die Sängerin auf ihre Weise den Beatles an. Kooperationspartner für diese Veranstaltung ist die Amstettner Veranstaltungsbetriebe GesmbH.

Ein Höhepunkt der heurigen Ars Femina ist zweifelsohne die Lesung “So tun, als ob es regnet“ mit Iris Wolff am 11. März im Rathaussaal Amstetten. Die 1977 geborene, gebürtige Siebenbürgerin erhielt für ihre schriftstellerische Arbeit zahlreiche Preise, unter anderem den Ernst Habermann Preis und den Literaturpreis ALPHA 2018. In “So tun, als ob es regnet“ erzählt Iris Wolff äußerst spannend, wie historische Ereignisse die Lebenswege der Einzelnen prägen.

Menschenbilder in der Rathausgalerie

Der Lebensweg der Sängerin und Malerin Melitta Progsch führte vom Opernhaus Zürich zurück ins Mostviertel. Hier zeigt die Künstlerin in der Rathausgalerie Amstetten ihre “Menschenbilder“. Melitta Progsch malt realistisch, um Stimmungen und Gefühle besser wiedergeben zu können und solche auch beim Betrachter zu erzeugen. Eröffnet wird die Ausstellung am 13. März, musikalisch umrahmt von der Formation quintttonic.

Es wird auch getanzt

Was die Malerin mit Pinsel und Farbe und die Schriftstellerin mit Stift und Worten erzählen, macht die Tänzerin mit ihrem Körper und ihrer Bewegung sichtbar – zu sehen am 14. März, wenn Angelika Leonhartsberger-Türscherl und Elisabeth Weichselbaumer in ihrem interaktiven Tanztheater die Geschichte von “ELA“ erzählen.

Mostviertler gothic songs?

Am 16. März heißt es zwar beim Konzert im Rathaussaal “sog i bin weg“, die mostviertler Sängerin Sigrid Horn wird aber ganz sicher da sein und mit ihr die MusikerInnen Sarah Metzler und Bernhard Scheiblbauer. Gemeinsam gießen sie innerfamiliäre gothic novels in Liedform und breiten vor uns aus, was in den tiefen Schächten und hinter den Eingängen unter die Erde verborgen liegt.

Damenwahl und göttliche Ordnung

Die Entwicklung der Lebenswirklichkeit von Frauen haben die zwei Abschlussveranstaltungen der Ars Femina zum Thema. Anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht werden Journalistin und Ausstellungsmacherin Tatjana Nikitsch und Historikerin Mag.a Sabine Schmitz bei der Veranstaltung “Damenwahl“ (Dialog-Vortrag mit Ausstellung am 18. März im Rathaussaal) anhand einzelner Persönlichkeiten und Geschichten den vielschichtigen Kampf österreichischer Frauen um ihre Gleichstellung beschreiben.

Im Film “Die göttliche Ordnung“ kämpft Nora, eine junge Hausfrau und Mutter, in einem beschaulichen Schweizer Dorf Anfang der 1970er um ihr Recht arbeiten gehen zu können. Diese schweizerische Produktion aus dem Jahre 2017, mit Marie Leuenberger in der Hauptrolle, wird in Kooperation mit dem Verein Perspektive Kino Amstetten (vormals SüdFILMfest Amstetten) gezeigt.

Nähere Infos zum Programm: 

http://www.amstetten.at/ars-femina.392.0.html?&S=%24S%2F%2

Den Folder finden Sie hier zum undefinedDownload.

 

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