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15.03.2019 11:05 Uhr Alter: 9 Tage

Stadt schützt Schmetterlingsart


In Waldheim soll auf einem Grundstück der Stadt ein Schutzzonenbereich für den Erhalt und Schutz der Osterluzei (Aristolochia clematitis) bzw. in weiterer Folge für den Osterluzeifalter (Zerynthia polyxena) errichtet werden.

„Die Schutzzone wird rund 400 m² groß sein und schließt direkt an den Heidewald an“, erklärte Mag. Sylvia Bartl vom Referat für Umwelt, Klima und Kommunale Tiefbauten. „Der gesamte Lebenszyklus des Osterluzeifalters ist eng mit der Osterluzei verbunden. Die Osterluzei ist ein sicherer Anzeiger für ein Faltervorkommen“, weiß die Umweltexpertin.

„Sowohl die Osterluzei als auch der Osterluzeifalter sind in der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als regional gefährdet bzw. stark gefährdet eingestuft. Daher ist der Schutz dieser auf der roten Liste stehenden Gesellschaft von Osterluzei und Osterluzeifalter von großer Bedeutung“, erklärte Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder bei einer Besichtigung des Areals vor Ort.

Auch für OV Umweltgemeinderat Bernhard Wagner ist die Errichtung der Schutzzone ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt und der Fauna und Flora in unserer unmittelbaren Nähe: „Die Artenvielfalt ist eine wichtige Ressource unserer Erde und es liegt an uns sie zu schützen. Für ein funktionierendes Ökosystem ist der Erhalt der Artenvielfalt enorm wichtig“, so Wagner.

„Die Errichtung dieser wichtigen Schutzzone wird auch von der Bezirkshauptmannschaft Amstetten gutiert“, so Ing. Dieter Stadlbauer, Leiter des Referates für Umwelt, Klima und Kommunale Tiefbauten. Zur Abgrenzung des Areals wird ein Zaun errichtet und Hinweisschilder aufgestellt.

Für die Pflege der neuen Schutzzone konnten Manfred Ecker und Friedrich Wagner von der Bürgerinitiative Forstheide gewonnen werden, bei denen sich Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder und OV Umweltgemeinderat Bernhard Wagner herzlich bedankten.

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