Aktuelles aus Amstetten

Klimaschutz in der Stadt

Die Programme und Initiativen des österreichischen Klima- und Energiefonds sollen die Gemeinden bei der Umsetzung der Klimaziele unterstützen. Vertreter der Stadt Amstetten stimmten sich nun mit Vertretern der beiden Bundesprogramme – Klima- und Energiemodellregion (KEM) und Klimawandel-Anpassungsregion (KLAR!) – hierzu ab.

Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik zeigen, wie sich das Klima für die Region Amstetten verändern wird. Alle Klimasimulationen bestätigen, dass die Lufttemperatur im Sommer bis zum Jahr 2050 stark ansteigen wird. Hitzetage mit mehr als 30 Grad Celsius werden sich von aktuell 7 Tagen auf voraussichtlich etwa 14 Tage verdoppeln. Die Niederschlagstage werden zunehmen, die jährliche Niederschlagssumme wird leicht steigen. Mensch, Tier und Pflanzen werden in Folge dessen mit neuen Herausforderungen konfrontiert sein. Wie auf diese Veränderungen ganz konkret reagiert werden kann und welche Maßnahmen dafür in Frage kommen, wurde bei einem Abstimmungsgespräch mit regionalen VertreterInnen der Klimaprogramme besprochen.

Große Vielfalt an Maßnahmen
Bürgermeister Christian Haberhauer betont: „Es gibt eine Fülle an Ideen, um die Klimaziele erreichen zu können und sich gleichzeitig auf die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Die Maßnahmen reichen von der Stärkung erneuerbarer Energiequellen über Bewusstseinsbildung bis zu Maßnahmen der Energieraumplanung.“ Für Maßnahmen dieser Art stehen auch Fördermittel zur Verfügung, etwa im Rahmen der neuen Klimawandel-Anpassungsregionen (KLAR!). „KLAR!-Regionen arbeiten daran, sich auf den Klimawandel vorzubereiten, negative Folgen mit Anpassungsmaßnahmen zu minimieren und sich daraus ergebende Chancen zu nutzen. Die Vielfalt an Maßnahmen ist hier sehr groß“, erklären die Manager für die Klima- und Energiemodellregion Amstetten Nord, Eva Zirkler und Klemens Willim. Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder denkt bereits an konkrete Maßnahmen, die auch in den Stadterneuerungsprozess einfließen sollen: „Neben der Begrünung der Stadt und intelligenter Beschattung durch integrierte Photovoltaikanlagen, spielen auch Trinkbrunnen in der Stadt eine Rolle.“

 

 

Bild (vlnr): Klemens Willim, Eva Zirkler, Vzbgm. Dominic Hörlezeder, Bgm. Christian Haberhauer