Aktuelles aus Amstetten

Stadt stärkt Bürgerservice

 

Bessere Dienstleistungen in den Bereichen Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit, Soziales und Wohnen; Bildung, sowie Kultur und Tourismus

Die Themenschwerpunkte der Stadtregierung wurden in den vergangenen Wochen klar kommuniziert. Um die damit verbundenen Ziele effizient umsetzen zu können, bewegt sich einiges im Bereich der Verwaltung. „Ziel ist das Service für die Amstettnerinnen und Amstettner  zu verbessern und optimieren“, betont Bürgermeister Christian Haberhauer schon in seiner Begrüßung.

Gewachsene Strukturen bilden manchmal nicht mehr die Bedarfe der aktuellen Herausforderungen ab und so wurde an so manchem Rädchen gedreht, um die Synergien vorhandener Ressourcen optimal zu nutzen und die Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung zu stärken.

 Bereich Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit, Soziales und Wohnen

Alle Themen dieses Resorts werden in einer Abteilung zusammengeführt. Im Bereich Soziales und Wohnen wird das Büro des Bürgerservice zu einem „One-Stop-Shop“ für die Bürgerinnen und Bürger sein.

Der sehr umfangreiche Bereich Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit wird ebenfalls in diese Abteilung eingefügt werden, um die Themen zusammenzuführen und alle Kompetenzen zu bündeln. „Ich bin davon überzeugt, dass mit dieser Umgestaltung das Serviceangebot weiter entwickelt und optimiert werden kann“, freut sich Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder über die neuen Strukturen.

Bildung vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung

Der Bereich der Bildung begleitet uns fast durch unser ganzes Leben und wird zukünftig als ein großes Ganzes zentral von einer Stelle der Stadtverwaltung betreut. Bildungsstadträtin Doris Koch betont die Bedeutung dieses Schritts, der eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Stadt ermöglicht. „Neben den Pflichtschulen arbeiten wir auch mit den höheren Schulen betreffend eines Gesamtkonzepts für den Standort Amstetten eng zusammen“, berichtet die Stadträtin“, auch an der Entwicklung einer Fachhochschule wird weitergearbeitet.“ In ihren Ausführungen betont sie die Bedeutung der Digitalisierung an den Schulen. Der dafür notwendige Ausbau der Lichtwellenleiter soll bis Anfang 2021 umgesetzt sein.

 Kulturbereich bündelt Kräfte, Tourismus wird verstärkt

Über seinen sehr umfangreichen und facettenreichen Bereich kann Kultur- und Tourismusstadtrat Stefan Jandl vieles berichten. In diesem Bereich werden die Ressourcen in vertrautem Rahmen neu zusammengefügt. Unter dem Dach von zwei Hauptbereichen – Kultur und Tourismus werden die Karten neu gemischt. Die Kultur teilt sich zukünftig in die Bereiche Sommermusical, Mainstream und Kultur für Amstetten und seine Ortsteile. Darunter ist ein professionelles Management der vorhandenen Gebäude inklusive einer dazugehörigen Vermarktung geplant. Die Dachmarke Kulturprogramm Amstetten bietet Platz für die ganze Vielfalt der Kulturaktivitäten der Stadt.

Der Tourismus wird zukünftig eine neue Gewichtung erhalten und die Kultur unter anderem als wichtiges Standbein nützen. Die Bewerbung für die Landesausstellung 2026 ist einer der wichtigsten Punkte, um z.B. das Schloss Ulmerfeld mit Leben zu erfüllen. Auch Angebote wie die großen Sportevents oder der aktuell sehr beliebte Radtourismus, sind wichtige Basics für die zukünftigen Tourismusangebote von Amstetten. Die Vermarktung soll in enger Verbindung mit der Moststraße, Mostviertel Tourismus und der Niederösterreich Werbung professionell umgesetzt werden.

„Wir haben es richtig gemacht, wenn der neue Spruch heißt – Alle Wege führen nach Amstetten!“, meint Kultur- und Tourimusstadtrat Stefan Jandl mit einem Schmunzeln zum Abschluss seiner Ausführungen.

Bürgermeister Christian Haberhauer fasst abschließend zusammen: „Die heute präsentierten Pläne betreffen lebendige Prozesse, die wir laufend mit den involvierten MitarbeiterInnen und den KollegInnen des Gemeinderats abstimmen. Die Realisierung der Anpassungen ist für das kommende Jahr geplant, ich erwarte die ersten wirksamen Ergebnisse im Jahr 2022.

Im Wirkungsbereich der Stadt ist es wichtig, effizient und sorgsam mit allen verfügbaren Ressourcen umzugehen. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zu einer modernen, serviceorientierten Stadtverwaltung“, schließt der Stadtchef.